Dienstag, 24. Juli 2012
aber manchmal kommen die Frauen auch zum
Schluss, nach acht Jahren, wenn sie in ein gewisses Alter kommen und sich der
Geliebte nach neuen Frauen umsieht, dass die Männer ihr Leben blockiert hätten,
De wanhebbelijke liefde, das Liebesleben kann sich ganz selbstverständlich
auf zwei Personen verteilen, das kann jahrzehntelang so gehen, ohne dass die
Ehefrau etwas ahnt, what barn, wieso fällt
eigentlich kaum noch jemandem auf, wie schrecklich komisch das alles eigentlich
ist, so komisch wie ein Wahn nur sein kann, der längst unzählige Metastasen
treibt,
Sonntag, 22. Juli 2012
my barn, und die Technik hat
die Fremdgeherei gefördert, dank Handy, E-Mail und Chat-Raum kann eine
Aussenbeziehung heute erst so richtig bewirtschaftet werden, und es muss auch
nicht immer alles unglücklich ausgehen, man hört nur immer von den
unglücklichen Lieben, von den glücklichen hört man nichts, De wanhebbelijke
liefde, und die Kosten der Affären können berechnet werden, Ausgaben hat
vor allem der Mann, bei einer kürzeren Dauerbeziehung 254.30 Franken pro Monat,
bei einer längeren Dauerbeziehung 163.40 Franken,
Kosten hat aber auch die Frau, 139.20 Franken
beziehungsweise 82.90 Franken, dies für Schönheitspflege und Kleider, manchmal
auch für den einen oder anderen Restaurant-Besuch, das Budget des Geliebten
lässt oft nur bestimmte Beträge zu, er kann nicht jedes Essen bezahlen, The
inappropriate passion, eigentlich ist es das
Jahrhundert für leichtfassende praktische Menschen, die, mit einer gewissen
Gewandtheit ausgestattet, ihre Superiorität über die Menge fühlen, wenn sie
gleich selbst nicht zum Höchsten begabt sind, oh
sweet nuthin', was verhindert, dass
er selbst verwildert, no retreat,
Freitag, 20. Juli 2012
neben seiner sagenhaften Gesundheit ist es
eine grosse innere Robustheit, eng verwandt mit Marlows restraint, eine
harte Arbeitsdisziplin, ein fester Tagesablauf, die ununterbrochene geistige
Arbeit sichern ihm in den elenden Tropen seinen eigenen kulturellen Stand, baby,
gegenüber übrigens ein Paar, unscheinbarer junger
Mann mit sehr schöner sehr junger Frau, feingliedrig, mit grossem weichem
Busen, woher hat er sie, was macht er mit ihr in Budapest,
Dienstag, 17. Juli 2012
Sonntag, 15. Juli 2012
no
surrender, dann das
Rheintal, dann die österreichischen Alpen, alles noch tief verschneit, nur in
den Tälern herrscht ein braungraugrüner Ton vor, kokona kali kali, von Zeit zu Zeit Blick über den Gang, wir wollen
sehen, was dort los ist, es ist nicht viel los, wenn wir mit einem solchen Zauberwesen
reisen dürften, würden wir vor Bewunderung weinen und vor Glück vergehen, am
Ende dann Ebenen, kein Fluss, keine Donau, reibungslose Landung, keine Probleme
bei der Einreise, gedenkst
du noch der Stunden, was haben wir
denn für Staatsmänner, sagte er,
wo eins zum andern drang, dann
Vermeer, ein Stück Dorfstrasse bei Delft, ein Küchenmädchen mit Milchkrug, eine
junge Frau mit Brief, Ruhe, Klarheit, holländische Stille, häuslicher Frieden, Meisterwerke,
grosse Wunder, De wanhebbelijke liefde, was wir am Morgen auf unserem
Spaziergang durch die Stadt sahen, das sehen wir jetzt herrlich von den grossen
Malern gestaltet, und es folgen die alten Bekannten, Pieter de Hooch, Jan
Stehen, Gerard ter Borch,
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